Pressemeldungen

Mittwoch, 06.02.2019 / 15:40

Richtfest am neuen BonnNetz-Büro- und Betriebsgebäude

Richtfest im Rohbau: mit Grußworten von Konzerngeschäftsführer Weckenbrock, BonnNetz-Geschäftsführer Theo Waerder und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Gilles (von links). Foto: Stadtwerke Bonn/Martin Magunia
Neue, moderne Büro- und Betriebsflächen entstehen derzeit auf dem SWB-Gelände an der Bonner Karlstraße. An dem Standort haben Geschäftsführungen, Aufsichtsräte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zahlreiche Gäste am Mittwoch, 6. Februar, Richtfest gefeiert.

Auf der 14 000 Quadratmeter großen Fläche werden modernste Büro- und Aufenthaltsräume, Betriebsräume für eine Querverbund-Netzleitstelle sowie ein Rechenzentrum und ein Betriebsrestaurant geschaffen. Im Frühjahr 2020 ziehen hier die rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BonnNetz ein. Büroräume auf rund 2400 Quadratmeter werden an die Stadt Bonn vermietet.



BonnNetz ist der Netzbetreiber für das Bonner Strom- und Erdgasnetz. Auch das Trinkwassernetz und Fernwärmenetz als relevante Geschäftsfelder werden von der BonnNetz GmbH betreut. Der Netzbetreiber ist als 100-prozentige Tochtergesellschaft der SWB Energie und Wasser eng integriert und eingebunden in den kommunalen Stadtwerke Bonn-Konzern.

Investition von 31 Millionen Euro
In den Neubau investieren die Stadtwerke mehr als 31 Millionen Euro.

Das neue Bürogebäude, das jetzt im Rohbau unfallfrei und reibungslos fertiggestellt worden ist, wird Ingenieuren, Technikern, Betriebswirten, Handwerkern, Bürokaufleuten und Installateuren der BonnNetz modernste Arbeitsplätze bieten. Derzeit sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch an verschiedenen SWB-Standorten in Bonn tätig.

"Dieser Standort verkörpert wie kein ein anderer die energiewirtschaftliche Entwicklung Bonns. Und er verkörpert Zukunft", betonte Konzern-Geschäftsführer Peter Weckenbrock in seiner Begrüßung. "Hier an der Karlstraße schlägt das Herz der Bonner Energieversorgung. Einst als Motor der Industrialisierung, heute Standort des Klimaschutzes und der Digitalisierung." An dem zentralen Standort im Bonner Stadtgebiet leisten rund um die Uhr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Netzservice und der Klima schonenden Strom- und Fernwärmeproduktion ihren Beitrag für eine sichere und nachhaltige Versorgung der Bonner Unternehmen und Haushalte.

Funktionale Büroflächen und Aufenthaltsräume
"Mit dem Neubau und dem Umzug im Frühjahr nächsten Jahres geht eine Zusammenlegung aller BonnNetz-Bereiche einher", sagte BonnNetz-Geschäftsführer Theo Waerder in seinem Grußwort. "Wir freuen uns, unserer Belegschaft bald angenehme und funktionale Büroflächen, moderne Umkleide- und Sanitärbereiche, zentral gelegene Unterweisungs- sowie gemeinschaftlich nutzbare Aufenthaltsräume bereitstellen zu können. Dann werden wir gemeinsam und spartenübergreifend – Erdgas, Trinkwasser, Strom und Fernwärme – Prozesse und Arbeitsabläufe neu bewerten, Synergien heben und Kommunikationswege optimieren."

Neben den 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BonnNetz werden auch rund 80 Fachkräfte der IT der Stadt Bonn in das neue Bürogebäude ziehen. Neben den Verwaltungsbereichen werden dort technische IT-Services für die Stadt und die Stadtwerke aufgebaut und weiterentwickelt. Zentral eingerichtet wird auch eine Querverbund-Netzleitstelle, in der spartenübergreifend Erdgas, Trinkwasser, Strom und Fernwärme betreut werden. Dort steuert dann ein kompetentes Team rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr nach professionellen und wirtschaftlich tragfähigen Kriterien die Netze und Anlagen der BonnNetz. Aufgaben der Störungsannahme, Überwachung und Steuerung der Anlagen und Netze werden hier erfolgreich bewältigt werden.



Lob für gelungene Infrastrukturprojekte
Dr. Klaus-Peter Gilles, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Bonn, betonte, dass der Neubau eine Aufwertung für den gesamten Standort darstelle. "Die Stadtwerke Bonn präsentieren sich hier als leistungsfähiges kommunales Unternehmen und als verlässlicher Partner für gelungene Infrastrukturprojekte."

Die Stadtwerke Bonn haben – wie auch bei der Modernisierung des benachbarten Heizkraftwerks (HKW) Nord – auf die Beauftragung eines Generalunternehmers verzichtet. Die Gewerke werden, koordiniert in 24 einzelnen Losen, bis Frühjahr 2020 umgesetzt. Ausgestattet wird das Gebäude mit effizienten Belüftungs-, Wärme- und Kältesystemen. Über das Fernkältenetz des HKW Nord werden die Räume im Sommer bei Bedarf mit Kälte versorgt. Angebunden wird der Neubau an den Rücklauf des Bonner Fernwärmenetzes. So wird in der kalten Jahreszeit die Wärmeversorgung des Gebäudes gesichert. Die Wärme zur Raumbeheizung wird ausschließlich aus der bis zu 60°C Grad warmen Rücklaufleitung des SWB-Fernwärmenetzes gewonnen. Diese Anschlussmöglichkeit eignet sich insbesondere für moderne, energieeffiziente Gebäude mit Niedertemperatur-Heizungssystemen. Auf den Dächern werden Photovoltaikanlagen installiert.



Daten, Zahlen, Fakten der BonnNetz und dem Standort an der Karlstraße


Die Stadtwerke Bonn nutzen den Standort an der Karlstraße seit 1879 für die Energieversorgung Bonns. Zunächst mit einem Gaswerk, seit dem Jahr 1899 auch für die Stromversorgung Bonns. Vor rund 60 Jahren begann hier die Ära Fernwärmeversorgung. Nach der Inbetriebnahme der hocheffizienten Gas-und-Dampf-Turbinenanlage im Heizkraftwerk Nord im Jahr 2013 folgt nun mit der Errichtung des neuen BonnNetz-Gebäudes ein weiterer Schritt zum Ausbau des Standortes.

 

Anzahl der BonnNetz-Mitarbeiter: 350


Anzahl der Auszubildenden: 12

Ausbildungsberufe:
Anlagenmechaniker/in, Industriemechaniker/-in, Elektroniker/-in für Betriebstechnik

Länge des Stromnetzes: 3742 km


Länge des Erdgasnetzes: 782 km


Länge des Fernwärmenetzes: 87 km


Länge des Trinkwassernetzes: 952 km



Mehr Informationen über die BonnNetz GmbH erhalten Sie im Internet unter www.bonn-netz.de.

 

 

Dienstag, 29.01.2019 / 09:34

Gasleitungsarbeiten in der Wilhelmstraße

BonnNetz erstellt von Montag, 4. Februar, bis voraussichtlich Freitag, 15. Februar, auf der Wilhelmstraße in Höhe Haus 60 einen Gasnetzanschluss.

Während der Bauarbeiten kann der Fußgängerweg baustellenseitig nicht genutzt werden. Daher wird in Höhe der Baustelle eine Fußgängerampel aufgestellt.

Behinderungen für den Betrieb der Straßenbahnlinie 61 sind nicht zu erwarten.(mh) 

Donnerstag, 24.01.2019 / 12:47

Meckenheimer Allee/Ecke Katzenburgweg: Reparaturarbeiten an Fernwärmehausanschluss

BonnNetz repariert ab sofort bis voraussichtlich Montag, 18. Februar, auf der Meckenheimer Allee/Ecke Katzenburgweg vor Hausnummer 174 eine Fernwärmehausanschlussleitung.

Während der Bauarbeiten bleibt die Durchfahrt von der Meckenheimer Allee in den Katzenburgweg gesperrt. Die BonnNetz bittet um Verständnis, dass mit der Baumaßnahme verkehrliche Beeinträchtigungen verbunden sein können.(mh)

Donnerstag, 29.11.2018 / 09:37

Leitungsarbeiten auf dem Klosterweg

Die BonnNetz beginnt am Montag, 3. Dezember, mit Arbeiten an Gas-und Wasserversorgungsleitungen im Klosterweg.

 

 

 

Sie finden im Straßenrandbereich zwischen Schickgasse und Anton-Engels-Straße statt. Es werden 215 Meter Wasserversorgungsleitungen sowie 130 Meter Gasversorgungsleitungen ausgewechselt. Durch die Arbeiten im Straßenrandbereich kann es zu verkehrlichen Einschränkungen während der Bauzeit kommen. Zudem muss der Gehweg auf der Seite der ungeraden Hausnummern gesperrt werden. Die Maßnahme wird voraussichtlich Mitte April 2019 abgeschlossen. (vj)

 

 

 

Mittwoch, 19.09.2018 / 18:15

Endenicher Allee: Neuverlegung von Versorgungsleitungen und Kanalerneuerung

BonnNetz und das Tiefbauamt der Stadt Bonn werden von Herbst 2018 an neue Versorgungsleitungen in der Endenicher Allee von Höhe der Campo Mensa Poppelsdorf durch die Brücke oberhalb der Autobahn 565 bis zur Kreuzung Magdalenenstraße/Endenicher Allee/Sebastianstraße/Röckumstraße verlegen sowie den Kanal dort erneuern. Für die Gesamtmaßnahme sind mehr als zweieinhalb Jahre eingeplant.

 

 

Start der SWB-Baumaßnahmen


BonnNetz beginnt von Mitte Oktober an bereits ab der Campo Mensa Poppelsdorf mit der Neuverlegung von Fernwärmeleitungen bis zur Brücke. Im Anschluss wird die Fernwärmeleitung durch das Brückenbauwerk geführt. Voraussichtlich noch in diesem Jahr startet dann der weitere Bauabschnitt ab der Autobahnbrücke entlang der Endenicher Allee einschließlich Querung der Alfred-Bucherer-Straße. Die Kosten der SWB-Gesamtbaumaßnahme belaufen sich auf ca. 1.250.000 Euro. Den Anwohnern der Endenicher Allee entstehen hierbei keine Kosten.



Erweiterung des SWB-Fernwärmenetzes

BonnNetz beabsichtigt mit dieser Baumaßnahme das Fernwärmenetz der Stadtwerke Bonn im Stadtteil Endenich zu erweitern. So soll das geplante Neubaugebiet "Sebastianstraße 180" zwischen der Endenicher Allee, Alfred-Bucherer-Straße und Sebastianstraße ans SWB-Fernwärmenetz angeschlossen werden. Die Fernwärmeleitung wird über die Alfred-Bucherer-Straße zum geplanten Baufeld Sebastianstraße 180 geführt.



Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen und 13 Strom-Hausanschlüsse

Mit Start der Gesamtbaumaßnahme ca. Ende November zwischen der Brücke und der Kreuzung Endenicher Allee/Sebastianstraße/Röckumstraße werden auf der Endenicher Allee neben der Neuverlegung der Fernwärmeleitungen auch die Gas- und Wasserleitungen erneuert. Der Bauablauf der Gesamtmaßnahme wird durch die Aufrechterhaltung der Versorgung der Anwohner mit Gas und Trinkwasser bestimmt. Auf der ganzen Länge werden auch alle Gas-/Wasser-Hausanschlüsse ausgewechselt. Die Arbeiten werden in offener Bauweise ausgeführt. Im Vorfeld der Kanalerneuerung ist es auch erforderlich, einen Teil der Wasser- und Gasleitungen der BonnNetz umzulegen, da diese Leitungen zu nahe am Kanal verlaufen. Auf dem Baufeld werden auch 13 Strom-Hausanschlüssen ausgewechselt.



Städtischer Kanal- und Straßenbau

Die Kanäle in der Endenicher Allee im Abschnitt zwischen der Autobahnbrücke und der Alfred-Bucherer-Straße stammen aus den Jahren 1917 und 1929 und müssen auf einer Länge von rund 310 Metern erneuert werden. Der neue Kanal wird in offener Bauweise hergestellt. Nach der Kanalerneuerung soll die gesamte Straße grundhaft befestigt werden, d.h. es wird der komplette Straßenoberbau einschließlich Frostschutzschichten neu gebaut. Die Bushaltestellen "Wiesenweg" werden in beiden Fahrtrichtungen barrierefrei ausgebaut.



Start der Kanalerneuerung

Mit der Kanal- und Straßenerneuerung beginnt das Tiefbauamt nach Fertigstellung der Leitungsbaumaßnahmen durch die Stadtwerke Bonn voraussichtlich ab Herbst 2019. Die geschätzte Bauzeit beträgt ca. 15 Monate. Die Kanalerneuerung startet auf Höhe der Bundesautobahn 565 und bewegt sich dann sukzessive Richtung Alfred-Bucherer-Straße (Bauausführung als Wanderbaustelle). Die Länge des offenen Grabens beträgt ca. 15 Meter, die Gesamtlänge der Wanderbaustelle ca. 50 bis 60 Meter. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für Ende 2020/Anfang 2021 vorgesehen. Die geschätzten Kosten der Kanal- und Straßenbaumaßnahmen des Tiefbauamtes belaufen sich auf ca. 1.770.000 Euro.



Verkehrsführung während der Gesamtbaumaßnahme


Der Verkehr wird einspurig an der Wanderbaustelle vorbei geführt. Dabei wird die Endenicher Allee als Einbahnstraße ausgewiesen. Der stadteinwärts fahrende Verkehr befährt die Endenicher Allee, während der stadtauswärts fahrende Verkehr den Wiesenweg nutzt. Auch die Linienbusse werden dieser Verkehrsregelung folgen. Stellplätze auf dem Wiesenweg werden dadurch entfallen. Die Anwohner des Wiesenwegs müssen in der Bauzeit mit mehr Verkehr und damit Lärmbelastung rechnen. Die Bauträger bitten für die Unannehmlichkeiten um Verständnis.



Hintergrund zum Ausbau des SWB-Fernwärmenetzes

Die von SWB Energie und Wasser betriebene Fernwärmeversorgung in Bonn bleibt damit weiter auf Wachstumskurs. Seit dem Ausbau des Heizkraftwerks Nord im Jahr 2013 ist das SWB-Fernwärmenetz durch das Ausbauprogramm "Fernwärme 2020" um rund acht Kilometer im Bonner Norden erweitert worden. SWB-Fernwärme versorgt mit einer Trassenlänge von rund 91 Kilometern heute mehr als 2150 Kunden: vom Einfamilienhaus über das historische Bonner Münster, die Häuser der Museumsmeile, die Dax-Unternehmen Deutsche Post und Telekom bis zum World Conference Center Bonn (WCCB). Fernwärme kommt als fertige Wärme ins Haus. Heizkessel, Öltank oder Pelletlager, Schornstein und Abgaskontrollen entfallen. Versorgt werden die SWB-Fernwärmekunden wie bisher im Wesentlichen aus dem SWB-Heizkraftwerk Nord, das die Wärme hocheffizient unter Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung bereitstellt.



Für Bauherren und Sanierer ist Fernwärme naheliegend. Denn sie bietet in Bonn einen außerordentlich günstigen Primärenergiefaktor. Dieser Wert beschreibt das Verhältnis von eingesetzter Primärenergie zur abgegebenen Endenergie. Nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) ist die Bonner Fernwärme faktisch dem Einsatz erneuerbarer Energien gleichgestellt.

(vj)

 

 

 

Dienstag, 10.07.2018 / 09:41

Lehrkräfte des Carl-Reuther-Berufskollegs zu Gast im Heizkraftwerk Nord

Lehrkräfte des Carl-Reuther-Berufskollegs besuchten den Arbeitsplatz ihrer Schüler: das HKW Nord.
Hocheffiziente Stromerzeugung hautnah erleben: 12 Lehrerinnen und Lehrer des Carl-Reuther-Berufskollegs besichtigen das Heizkraftwerk Nord um das Arbeitsumfeld der technischen Auszubildenden der BonnNetz und der SWB Energie und Wasser kennen zu lernen.

SWB-Techniker Rolf Driller nahm die Besucher in Empfang und machte ihnen mit Hilfe spannender Informationsfilme zunächst die Bedeutung des Heizkraftwerks Nord für Bonn und die Region bewusst. "Seit der Kraftwerksmodernisierung in 2013 sparen wir jährlich rund 194 000 Tonnen Kohlendioxid ein. Dank einer modernen und innovativen Gas- und Dampfturbinenanlage wird ein Gesamtwirkungsgrad von rund 90 Prozent erreicht. Dadurch zählt das HKW Nord zu einem der größten Bonner Klimaschutzprojekte", betont er.

Neben der Stromerzeugung gehörte auch die Fernwärmeversorgung zu den zentralen Themen. So stellte der SWB-Mitarbeiter das Projekt "Fernwärme 2020" vor, in dem die Stadtwerke Bonn durch Leitungsausbau weiteren Haushalten die Nutzung klimafreundlicher Fernwärme ermöglichen wollen.

Nach der Einführung folgte ein Rundgang durch das Kraftwerk: Die Lehrkräfte besichtigten den neuen Abhitzekessel, die Gas- und Dampfturbine, die Wasseraufbereitungsanlage, den Heißwasserkessel, das Maschinenhaus, die darauf installierte Photovoltaik-Anlage und die zentrale ständig besetzte Schaltwarte sowie die Absorptions-Kälteanlage, die aus Fernwärme Kälte erzeugt.

Die Lehrkräfte zeigten sich insbesondere beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Turbine, stellten viele Fragen und fotografierten die beeindruckenden Anlagen. Antje Classen, Lehrerin für Deutsch und Englisch, freute sich über die gelungene Führung. "Es ist schön zu sehen, dass unsere Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung in einem so nachhaltigen und klimaschonenden Unternehmen absolvieren dürfen". (sk)

Montag, 23.04.2018 / 16:21

Mehr Licht in der Beueler Rheinaue

Die Geh- und Radwege zwischen Bonner Bogen und der Siedlung am Wolkenburgweg werden bald besser ausgeleuchtet sein. Die Bezirksvertretung Beuel hatte im Oktober 2017 die Erweiterung der dortigen Parkbeleuchtung und damit den Lückenschluss einstimmig beschlossen. Jetzt stehen die Arbeiten, die die SWB-Tochter BonnNetz im Auftrag des Tiefbauamtes der Stadt Bonn ausführt, vor dem Abschluss.

Insgesamt 26 Leuchten werden aufgestellt, die Kosten betragen rund 150.000 Euro. Die Kabel wurden bereits verlegt, jetzt werden die Fundamente für die Lampen errichtet. Der verbaute Leuchtentyp wird in Park- und Grünanlagen und in Teilbereichen des Rheinufers verwendet.

Die Ergänzung der Parkbeleuchtung in Beuel und damit die durchgängige Beleuchtung der Geh- und Radwege in der südlichen Beueler Rheinaue ist ein lang gehegter Wunsch, der bislang an nicht zur Verfügung stehenden Finanzmitteln gescheitert ist. Nun kann er umgesetzt werden. Nach dem Beschluss der Bezirksvertretung waren außerdem noch umfangreiche Abstimmungen über die Lampenstandorte erforderlich. Zum einen musste die Leitungstrasse so angelegt werden, dass eine dort verlaufende Gasleitung nicht beschädigt wird. Und zum anderen musste der geplante Ausbau der Radverkehrswege entlang des Rheins mit berücksichtigt werden.



Durch die ergänzende Beleuchtung sollen die Geh- und Radwege in der rechtsrheinischen Rheinaue als Verbindung zwischen den Wohn- und Gewerbegebieten während der Dunkelheit besser nutzbar sein und mehr Sicherheit - auch aus Gründen der Kriminalprävention - vermitteln. Gleichzeitig wird der Nutzen der vorhandenen Infrastruktur erheblich erhöht. An der durch diesen Bereich verlaufenden Nord-Süd-Verbindung der Rad- und Wanderwege am Rhein wird ergänzend ein beleuchteter Anschluss an die Rheinquerung über die Südbrücke geschaffen. Damit wird die von lokalen Sponsoren geförderte Lauftrainingsstrecke "Drei-Brücken-Runde" für die abendliche Nutzung verbessert.

 

Dienstag, 07.11.2017 / 12:14

COP23: SWB-Azubis gaben Orientierung

Lukas Zander im Gespräch mit Marjorie Menard. Die Französin kam über den Flughafen Köln-Bonn zur Klimakonferenz. Foto: Stadtwerke Bonn/Magunia
Um eine schnelle und umweltfreundliche Anreise der Delegierten zum Konferenzgelände während der COP23 vom 6. bis zum 17. November sicherzustellen, unterstützen rund 40 Auszubildende der Stadtwerke Bonn die größte internationale Konferenz, die je in Deutschland stattgefunden hat.

Eingeteilt in zwei Schichten (von 7.30 bis 13.30 Uhr sowie von 13 bis 19 Uhr) sind mehrsprachige Azubis der Stadtwerke Bonn als Ansprechpartner und Orientierungshilfe für die angereisten Delegierten vor Ort. In Zweier- oder Dreierteams sind sie am Busbahnhof des Flughafens Köln/Bonn, am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Bonn, am Bahnhof in Bad Godesberg und an der neuen Haltestelle UN Campus in Verbindung mit der Stadtbahnhaltestelle Heussallee eingesetzt.

"Ich finde es sehr gut, dass ich durch meinen Einsatz hier am Flughafen ein Teil der Klimakonferenz sein kann", sagt Lukas Zander, Auszubildender im zweiten Lehrjahr zum Industriekaufmann. Ihm gefällt, dass er mit seinen Ortskenntnissen dazu beitragen kann, dass die Delegierten mit unseren Bussen und Bahnen sicher und schnell ihr Ziel erreichen.

Die SWB-Auszubildenden arbeiten Hand in Hand mit dem Servicepersonal der SWB Bus und Bahn sowie den UN-Volunteers, den von den Vereinten Nationen eingesetzten freiwilligen Helfern . Sie geben Auskunft zu den bestmöglichen Bus- und Bahnverbindungen, helfen bei Orientierungsschwierigkeiten und zeigen den internationalen Gästen die schnellsten Wege zu deren Ziel. (sk)

Mittwoch, 13.09.2017 / 12:37

Stadtwerke Bonn ziehen Bilanz zu Pützchens Markt

Gut besucht, aber mit tragischem Ende. Die Bilanz zu Pützchens Markt.
Die Stadtwerke Bonn ziehen nach Ende des 650. Pützchens Markt eine positive Bilanz - obgleich der tödliche Unfall bei den Abbauarbeiten des Riesenrads den positiven Gesamteindruck trübt. Am Mittwochvormittag stürzte ein Arbeiter beim Abbau des Riesenrads in die Tiefe und starb an den Folgen des Sturzes.

Für die Stadtwerke Bonn verlief die fünf Tage andauernde Veranstaltung störungsfrei. Sehr viele Besucher aus Bonn und dem Umland folgten den Appellen der Stadt Bonn und der Polizei und reisten mit Bus und Bahn an. Entsprechend hoch war das Fahrgastaufkommen vor allem am Samstag, Sonntag und Dienstag.

Mehr als 200 Busfahrerinnen, Busfahrer und Servicekräfte - zusätzlich zu den Kollegen im regulären Linienverkehr - waren zu Pützchens Markt auf den drei Sonderlinien unterwegs. Neben den regulären Linien, die den Beueler Osten bedienten, waren in den Spitzenzeiten 20 Gelenkbusse im Pendelverkehr für die Pützchen-Besucher im Einsatz.

Für SWB Bus und Bahn war Pützchens Markt 2017 eine freundliche und sympathische Großveranstaltung. "Die Stimmung unter den Fahrgästen war durchweg gut und die Busse waren teilweise bis in den frühen Morgen gut besetzt", berichtet der Teamleiter Qualitätssicherung Abdelkader Cadi von SWB Bus und Bahn. "Die Dienste für die Kollegen waren lang und anstrengend. Die eingesetzten SWB-Mitarbeiter haben dafür von den Kunden auch viel Lob erhalten, dafür sagen wir Danke", so Cadi.

Vor Ort an den Haltestellen unterstützten Serviceteams den Fahrgastwechsel, waren für Fragen der Fahrgäste da und halfen, wenn Eltern mit Kinderwagen, Senioren mit Rollatoren oder Fahrgäste mit Rollstühlen ein- oder aussteigen wollten. Der vor Ort eingerichtete Ticketverkauf unterstützte wie in den Vorjahren auch den reibungslosen Ablauf.

Über die störungsfreie Stromversorgung auf Pützchens Markt wachten während der vergangenen Tage die Mitarbeiter der SWB-Netzgesellschaft (BonnNetz). Für die rund 170 Stromanschlüsse der Fahrgeschäfte, Gastronomen und Marktbeschicker werden auf dem Marktgelände 13 zusätzliche Trafostationen in Betrieb gehalten und während der Öffnungszeiten kontinuierlich von einem Bereitschaftsdienst vor Ort überwacht. Auch hier verlief die 650. Auflage von Pützchens Markt störungsfrei, berichtet Heinz-Peter Schmitt von BonnNetz.(ws)

Dienstag, 29.08.2017 / 11:21

Wechsel von Wasserzählern

Das Eichgesetz schreibt vor, dass Wasserzähler in einem regelmäßigen Turnus gewechselt werden müssen. Auch in Bonn sind derzeit Mitarbeiter im Auftrag der Stadtwerke Bonn unterwegs, um Zähler auszutauschen.

Der Austausch der Wasserzähler wird im Versorgungsgebiet von SWB Energie und Wasser durch BonnNetz (Netzgesellschaft der Stadtwerke Bonn) ausgeführt und durch Mitarbeiter der "Marlies Pink GmbH" (Dinslaken) sowie der Firma "Crijonic GmbH" (Remscheid) unterstützt.

Können sich die Monteure ausweisen?
Ja. Die eingesetzten Mitarbeiter sind mit einem Betriebsausweis der BonnNetz (mit Lichtbild) ausgestattet und weisen sich auf Wunsch gerne aus. Diese Legitimation gilt immer nur in Verbindung mit einem gültigen Personalausweis.

Entstehen den Kunden Kosten für den Zählerwechsel?
Nein. Der Zählerwechsel ist für Sie kostenlos, aber aufgrund des Eichgesetzes erforderlich.

Wie erfahre ich, dass ein Zähler in meinem Haus gewechselt werden muss?
Sollte bei Ihnen ein Wechsel des Wasserzählers anstehen, werden Sie rechtzeitig mit einem Schreiben der BonnNetz (Stadtwerke Bonn) informiert. Sie erhalten in dem Schreiben einen Terminvorschlag für den Zählerwechsel. Den Terminvorschlag erhalten Sie immer schriftlich.

Was mache ich, wenn zu dem vorgeschlagenen Termin niemand im Haus ist?
Sollte Ihnen der vorgeschlagene Termin nicht zusagen, so können Sie einen neuen vereinbaren. Nutzen Sie dafür die in dem Anschreiben angegebene Telefonnummer. Falls der Monteur an dem vereinbarten Termin trotzdem bei Ihnen vor "verschlossener Türe" steht, hinterlässt er eine schriftliche Mitteilung mit der Bitte, telefonisch einen neuen Termin für den Zählerwechsel zu vereinbaren.

Für den Zählerwechsel benötigen die Mitarbeiter freien Zugang zu Ihrem Hausanschlussraum sowie zu Ihrem Wasserzähler. Bitte informieren Sie Ihre Mieter über den vereinbarten Termin und stellen Sie den freien Zugang zu den Wasserzählern für uns sicher. Sollten Sie nicht persönlich anwesend sein, teilen Sie uns bitte einen Ansprechpartner mit.

Wird die Wasserversorgung unterbrochen?
Ja. Der Wechsel des Wasserzählers dauert etwa 15 Minuten, vorausgesetzt die Absperrarmaturen vor und hinter der Wasseruhr sind funktionstüchtig. Während des Zählerwechsels ist die Wasserversorgung unterbrochen.

Wie wird der Zählerstand des alten Zählers fest gehalten?
Ja, der Zählerstand des bisherigen Zählers wird durch den Mitarbeiter vor Ort aufgenommen und für Ihre Verbrauchsabrechnung verwendet. Der Monteur wird zusätzlich ein Foto des alten und des neuen Zählers machen, jeweils im eingebauten Zustand. Diese Bilder dienen der Qualitätssicherung und der Dokumentation der Zählerstände zum Zeitpunkt des Wechsels.

Worauf sollten Sie nach dem Zählerwechsel achten?
Trotz sorgfältiger Ausführung der Arbeiten kann es in Einzelfällen nach einigen Tagen zu leichten Undichtigkeiten an der Zähleranlage (Tropfenbildung an den Verschraubungen) kommen. Zur Vermeidung von Folgeschäden infolge Durchfeuchtung von Fußboden oder Inventar sollten Sie den Zählerplatz zwei bis drei Tage nach den Zählerwechsel kontrollieren und im Falle festgestellten Wasseraustritts sofort unseren Bereitschaftsdienst informieren (Telefon: 0228 711 1). In einem derartigen Fall wird dann unverzüglich ein Monteur entsandt, der die Dichtungen nachspannt oder erneuert.