Überprüfung der Gasnetzanschlüsse weitgehend abgeschlossen

Die Illustration zeigt eine Gasanlage im Hausanschlussraum. Eine Hand hält ein Gasmessgerät.
(Symbolfoto: Shutterstock)

Die Stadtwerke-Tochter BonnNetz hat bis Ende März turnusmäßig rund 24.000 Gasnetzanschlüsse in Bonn überprüft. Bis zum Sommer gibt es noch kleinere Nacharbeiten.

Die beauftragte Firma Crijonic schaut dann erneut bei Häusern vorbei, in denen beim ersten Mal kein Bewohnender angetroffen wurde. Zudem klingeln Mitarbeitende vereinzelt an Adressen, deren Gasnetzanschlüsse bereits kontrolliert wurden. Dies dient der Qualitätssicherung. Das Team von Crijonic kann sich ausweisen.

BonnNetz muss nach gesetzlichen Vorgaben alle zwölf Jahre den innenliegenden Teil des Gasnetzanschlusses bis zur Hauptabsperreinrichtung im Haus überprüfen. Dabei wird insbesondere auf die Dichtheit, den Korrosionsschutz sowie den Zustand der Mauerdurchführung geachtet. Auch die Funktionstüchtigkeit der Absperreinrichtung wird getestet. 

Die Arbeiten dauern etwa 15 Minuten. Dabei bleibt die Gasversorgung durchgehend erhalten.

Betroffene Haushalte zahlen nichts

Für die Hauseigentümerinnen und -eigentümer entstehen keine Kosten. Auch Mieterinnen und Mieter müssen sich nicht aktiv kümmern, lediglich der Zugang zum Anschlussraum muss gewährleistet sein. Antworten auf weitere Fragen rund um die Maßnahme gibt es hier.

BonnNetz weist darauf hin, dass ab der Hauptabsperreinrichtung die Verantwortung für die Gasleitungen bei der Eigentümerin bzw. dem Eigentümer liegt. Diese Leitungen sollten gemäß Richtlinien des DGVW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) regelmäßig überprüft werden. (se)

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