Information zur EEG-Umlage auf die Eigenversorgung

Als Verteilnetzbetreiber wurden wir vom Gesetzgeber dazu verpflichtet, die EEG-Umlage von Ihnen als Eigenversorger einzuziehen und die erhaltenen Zahlungen an die Übertragungsnetzbetreiber weiterzuleiten.

Als Ihr zuständiger Verteilnetzbetreiber sind wir gesetzlich verantwortlich für die Abwicklung der EEG-Umlage für den in Ihrer Stromerzeugungsanlage erzeugten und von Ihnen im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang ohne Netzdurchleitung selbst verbrauchten Strom („Eigenversorgung“). Laut der gesetzlichen Regelung müssen Sie als Eigenversorger ab dem 01.08.2014 für diesen Stromverbrauch grundsätzlich gemäß § 61 EEG 2017 die volle EEG-Umlage zahlen. Unter der Voraussetzung, dass Sie sich aus EEG-Anlagen oder hocheffizienten KWK-Anlagen mit einem Monats- oder Jahresnutzungsgrad von mindestens 70 % versorgen, müssen Sie nur eine verringerte EEG-Umlage zahlen (ab 2017 40 % der EEG-Umlage).

Bitte beachten Sie, dass eine Inanspruchnahme dieser verringerten EEG-Umlage nur unter der Voraussetzung möglich ist, dass Sie fristgemäß Ihren Mitteilungspflichten nachkommen. Andernfalls kann sich die zu zahlende EEG-Umlage auf 100 % erhöhen.

Sämtlicher eigenverbrauchter Strom muss des Weiteren gemäß § 61h EEG 2017 mit geeichten Messeinrichtungen erfasst werden.

Ausnahmen von der EEG-Umlagepflicht ergeben sich zudem aufgrund von § 61a EEG 2017 sowie für Bestandsanlagen im Sinne des § 61c - d EEG 2017.

Bitte füllen Sie folgendes Dokument aus, wenn Ihre Anlage nach dem 01.08.2014 zur Eigenversorgung genutzt wurde: