Herkunftnachweisregister

Die verpflichtende Stromkennzeichnung des Energieversorgers (nach § 42 EnWG) liefert den Letztverbrauchern wichtige Informationen zu ihrem Strom. Seit Januar 2013 darf ein Energieversorger Strom nur dann als Strom aus erneuerbaren Energien kennzeichnen und auf der Stromrechnung ausweisen, wenn er für die gelieferte Menge EE-Strom auch Herkunftsnachweise im Herkunftsnachweisregister entwertet hat. Damit wird die Stromkennzeichnung verlässlicher und eine Doppelvermarktung ausgeschlossen.

Der Antrag auf Ausstellung eines Herkunftsnachweises wird vom Anlagenbetreiber, bzw. von einem bevollmächtigten Dienstleister, gestellt. Die Registrierung und Kontoeröffnung beim Umweltbundesamt (UBA) hat durch alle Akteure - Anlagenbetreiber, Händler, Elektrizitätsversorger etc. selbst zu erfolgen.

Sämtliche Informationen des Umweltbundesamtes zum Thema finden Sie unter www.hknr.de.